"Erkühn dich, junger Christ" (Angelus Silesius), op. 14
Prolog für Saxophonquartett, op. 14

 


Einführende Worte:

Das kurze Stück für vierstimmig gemischten Chor (mit oder ohne Instrumentalbegleitung) wurde in dieser Besetzung 1962 für Willibald Wegenkittl, dem damaligen Chorleiter der Wiener Universitätssängerschaft "Waltharia", komponiert, kann aber auch rein instrumental, etwa für vier Bläser oder für Saxophonquartett (zum Beispiel als "Prolog", d. i. der 2. Satz der "Suite für Saxophonquartett", op. 52), zum Erklingen gebracht werden. Es beruht auf den von Othmar Steinbauer entwickelten zwölftönigen Vierklanggruppen: vier übereinanderliegende, aus Tonschritten bestehende Dreitongruppen führen zu einer Gruppe von drei vierstimmigen Klangreihenakkorden, welche alle zwölf Töne enthalten. Die Aufeinanderfolge der Vierklanggruppen wird durch Rotation von jeweils einer Dreitongruppe geregelt.


Siehe auch: Besetzung c), d), k), l), Publikationen (Noten), Tonträger, Hörbares im Internet,
Hörmöglichkeit einer instrumentalen Fassung (Prolog für Saxophonquartett, op. 14)
 

Wiedergabe des vertonten Textes:

Die Worte entstammen dem "Cherubinischen Wandersmann" von Angelus Silesius:

Man muß sich erkühnen

Erkühn dich, junger Christ, wer sich nicht will erheben,
Der bleibt wohl wie ein Wurm am Erdenkloße kleben.





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