Sieben kleine Klavierstücke in Spiegelform, op.
15 ()

 


Einführende Worte:

Der siebensätzige Klavierzyklus aus dem Jahre 1962 ist in Rosettenform konzipiert: Die zugrunde liegende Zwölftonreihe rotiert dergestalt, daß jeder Satz in seinen Anfang mündet und daß sich die Satzfolge dadurch, daß der letzte Satz sinngemäß dem 1. Satz entspricht, wie ein Kreis schließt, wodurch deren graphisches Bild assoziativ an die Fensterrose (Rosette) einer gotischen Kathedrale erinnert. Die Stücke basieren auf dreistimmigen Klangreihen, deren Struktur nach dem Hauerschen Tropenprinzip erstellt ist. Die Ausgangs-Zwölftonreihe ist so beschaffen, daß daraus bei deren Rotation in jedem Stück die Möglichkeit des Spiegels resultiert: Auf einen längeren Abschnitt folgt dessen Umkehrung (Spiegel), das heißt, aus jedem Aufwärtsintervall wird ein Abwärtsintervall und umgekehrt; und daran fügt sich nochmals der Stückanfang mit einem freien Schluß.


Siehe auch: Besetzung a), Hörmöglichkeit über Hörbares im Internet, Publikationen (Noten),
Formschema dieses Klavierzyklus (Rosettenform)
, Schaubild zu einer Rosettenform





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