Zweiteilige Form im Klangreihenbereich



Ein der Zwölftönigkeit angemessenes zweiteiliges Formschema vermag auf verschiedene Weise zu entstehen.


Form A+A', eingebettet in eine kleine Abwandlung:

Eine Ausgangs-Zwölftonreihe für eine "nicht geschlossene" kleine Abwandlung ist so erstellt, daß die Reihen 4+5+6 eine Transposition der Reihen 1+2+3 um eine Halboktav (Tritonus) ergeben. Das erzielt man, indem man bei der Reihenbildung darauf achtet, daß zwischen dem 1. und 4., dem 2. und 5., dem 3. und 6., dem 7. und 10., dem 8. und 11. sowie zwischen dem 9. und 12. Ton jeweils der Abstand einer Halboktav auftritt (siehe die Analyse des dreistimmigen "Ave regina caelorum", op. 19a, bzw. der "Meditation", op. 19b, von Johann Sengstschmid). Da im zweiten Teil die beiden Oberstimmen vertauscht erscheinen, resultiert daraus die zweiteilige Form A+A'.





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Weiterführende Informationen in Wort und Ton: siehe Links

siehe auch: Klangreihenmusik (Gesamtüberblick)

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