Näheres zu den zwölftönigen Bläserklängen




Die Begrüßungsklänge entstammen der Kleinen Festmusik für Bläser, op. 30, von Johann Sengstschmid. Sie bringen den letzten A-Teil des 3. Satzes, welcher dreiteilig im Sinne der Form "Einleitung + A-Teil + B-Teil + A-Teil" angelegt ist.

Der Akkordverlauf jener 19 Takte orientiert sich nach den im Jahre 1962 von Sengstschmid entwickelten Parallelen Klangreihen, einer Variante der Klangreihentechnik von Othmar Steinbauer, dem Begründer der 3. Wiener Zwölftonschule. Allen diesen Satztechniken ist gemeinsam, daß eine Zwölftonreihe harmonisiert wird, wodurch eine Klangreihe entsteht.

Das Hörbeispiel beruht auf der nachstehenden Parallelen Klangreihe (siehe die Notenwiedergabe zu jener Stelle):
 
 
Zwölftonreihe:desfaasesgesbdcghe

             
Klangreihe:baaasgasgfisggfisfis
 asgfisffgesfeeedise
 ffeesesesddddciscis
 esdcisccdeschchhh
 deschbbbbaaagisgis
              
Klangreihenakkord Nr.:123456789101112











Weiterführende Informationen siehe:


Gegenüberstellung der 3 Wiener Zwölftonschulen
Zwölftonmusik

Othmar Steinbauer

Klangreihenmusik
Klangreihenmusik (Gesamtüberblick)
Zur Einführung in die Klangreihenmusik

Johann Sengstschmid

Werkeinspielungen im Internet

Verzeichnis der Skriptumblätter


Einführende und erklärende Worte (Überblick)

Kleine Festmusik für Bläser, op. 30, Werkeinführung


Fachbegriffe (Stichwortverzeichnis)

dreiteilige Formen
Zwölftonreihe


Allgemeines zur Klangreihen-Kompositionstechnik
Allgemeines zur Klangreihe

Parallele Klangreihe

Der vielstimmige Satz ohne Reminiszenztöne (Parallele Klangreihen)


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