Dem Landesstudio Tirol erschien der 4. Satz zu lang, und so wurde die auf die Einleitung folgende "Wechselfuge" bei der Rundfunkaufnahme weggelassen. Hilde Langfort ließ daher auf die Anfangstakte gleich den langsamen Mittelteil folgen.

Da die abschließende "Wechselfuge" eine notengetreue "da-capo-Wiederholung" des Anfangsteiles darstellt, wurde für das Internet dieser Abschnitt gemäß dem Notentext zwischen Einleitung und Mittelteil hineinkopiert. Jenes von Hilde Langfort zum Werkende interpretierte Schlußritardando erklingt nun, hier nicht mehr ganz so passend, auch zum Ende des Anfangsteiles; es wäre, wie die Interpretin inzwischen bestätigt hat, bei einer vollständigen Einspielung in Hinblick auf den folgenden Mittelteil nicht so breit ausgefallen.

Es galt für das Internet zu entscheiden, ob die Sonate Steinbauers in "amputierter" Gestalt oder in einer nach dem Notentext vervollständigten Hörfassung, wenn auch mit einem von der Interpretin an jener Stelle nicht so geplanten Ritardando, erklingen soll.