Largo La Fenice für Horn und Klavier, op. 61
Largo La Fenice für Posauneund Klavier, op. 61
Largo La Fenice für Quintfagott und Klavier, op. 61
Largo La Fenice für Fagott und Klavier, op. 61

 


Einführende Worte:

Es gibt seit jeher den Fundus der zwölf Töne und deren Oktavierungen. Ohne dessen Existenz wäre die Entwicklung der abendländischen Musik mit ihren siebenstufigen Tonleitern samt ihren Transpositionen und Modulationen sowie die Welt der Akkorde und Akkordverbindungen, basierend auf den Klanggesetzen des Panchromatischen Prinzips, nicht denkbar. Unsere traditionelle Musik schöpfte aus diesem Fundus und gelangte zur Gestaltung unsterblicher Meisterwerke, repräsentiert unter anderem durch Namen wie Johann Sebastian Bach oder Anton Bruckner. Im gleichen Fundus sind aber auch die zwölftönigen Werke der Klangreihenmusik wie etwa das 2010 entstandene "Largo La Fenice" von Johann Sengstschmid rückverbunden.

Die beiden Teile jener Komposition (Praeludium - Kavatine) setzen sich mit solchen Gedanken musikalisch auseinander: Das Praeludium stellt gewissermaßen den traditionellen Humus vor, indem es der Tonfolge b-a-c-h verschiedentlich Tribut zollt und gegen Ende in das Hornthema von Bruckners 4. Symphonie mündet. Wie ein Phönix (La Fenice) erwächst aus jenem Boden die Melodie einer Kavatine, und das alles auf der klanglichen Basis von Parallelen Klangreihen.


Siehe auch:
Besetzung c), d), i), Publikationen (Noten), Panchromatische Überlegungen, Klangreihenprinzip (panchromatische Prinzip),
Nachweis des Panchromatischen Prinzips bei Klangverbindungen,
Zum Themenkreis "reine Stimmung - temperierte Stimmung"





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