Wenn J. S. Bach feststellte, es solle der Musik "Finis und Endursache
anders nicht, als nur zu Gottes Ehre und Recreation des Gemüths sein. Wo
dieses nicht in acht genommen wird, da ist's keine eigentliche Musik sondern ein
teuflisches Geplerr und Geleyer", so bringt Sengstschmid
in den 5 Sätzen (Intrade , Prolog , Meditation , Scherzo und Epilog ) seiner Suite für Saxophonquartett, op. 52,
die ganze Spannweite zwischen einer Musik zu "Gottes Ehre" (Meditation)
und zur "Recreation des Gemüths" (Scherzo) ohne dem teuflischem
"Geplerr und Geleyer" unserer Tage, und zwar in der zwölftönig
konzipierten, also gegenwartsnahen Tonsprache der Klangreihenmusik.
Die Komposition wurde 1991 durch das Grazer
Saxophonquartett uraufgeführt und für eine CD eingespielt.
Siehe auch: Besetzung c),
g), Tonträger,
Hörbares im Internet, Form-
und Klangreihenhinweise (4. Satz),
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