"Zwischen gestern und morgen",
Konzertstück für Blasorchester, op. 41

 


Einführende Worte:

Mit dem Titel "Zwischen gestern und morgen" der 1975 entstandenen Klangreihenmusik für Blasorchester wollte der Komponist auf Basis der Parallelen Klangreihen eine Synthese aus Tradition und Zukunftsvision ausdrücken: Der Vergangenheit verpflichtet ist die Marschform in ihrer Dreiteiligkeit "Marsch - Trio - Marsch", ferner der herkömmliche Aufbau der einzelnen Formteile, ja überhaupt der ganze Habitus eines Konzertmarsches. Dem Neuen zugewandt sind die zum Teil überraschenden Melodie- und Akkordwendungen: es geht eigentlich immer anders weiter als zunächst erwartet. Vielleicht mag das den Hörer, der die Welt der Dur- und Molltonarten gewöhnt ist, anfangs ein wenig irritieren, doch nach einer kurzen Einhörzeit dürfte sicherlich die neuartige Melodie- und Akkordführung "zwischen gestern und morgen" ihren Schrecken verlieren und als ganz normale, wenn auch etwas ungewohnte Musik ihren Weg zum Hörer finden.


Siehe auch: Besetzung l)





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