Rosette zu zwei Stimmen, op. 17,
7 Sätze

 

Einführende Worte:

Die Komposition entstand 1962 und ist für ein Tasteninstrument oder zwei Melodie-Instrumente gedacht. Das siebensätzige Werk beruht auf Klangreihen, das sind mit Klängen versehene Zwölftonreihen. Den Ausgangspunkt für die formale Anlage bilden rotierende Zwölftonreihen, deren graphisches Bild assoziativ an die Fensterrose (Rosette) einer gotischen Kathedrale erinnert. Die Rotationen werden in der Komposition durchaus hörbar: jeder der sieben Sätze mündet in seine Anfangstakte, und auch die Satzfolge schließt sich wie ein Kreis, indem als 7. Satz notengetreu der 1. Satz wiedererklingt. Obwohl dem Werk ein konkreter Bauplan zugrunde liegt, ist das Ergebnis keine sterile, ohrenfeindliche "Reißbrettmusik", sondern ein aus der Empfindung geborener, abwechslungsreicher Kompositionszyklus.

Siehe auch: Besetzung a), c), f), h), Publikationen (Noten), Formschema dieser Rosette, Schaubild zu einer Rosettenform,
Analyse der Anfangstakte des 2. Satzes, des 4. Satzes und des 5. Satzes





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Weiterführende Informationen in Wort und Ton: siehe Links

siehe auch: Klangreihenmusik (Gesamtüberblick), Klangreihenmusik: Musik mit neuer "Antriebskraft",
Elemente der Renaissance- und Barockmusik in der Klangreihenmusik


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