Rosette für Oboe und Klavier, op. 8,
5 Sätze

 

Einführende Worte:

Johann Sengstschmid überarbeitete - angeregt durch den Oboisten Abdel Fattah Ibrahim - seine 1960 entstandene Rosette für Violine und Klavier, op. 8, wobei die Neufassung (Rosette für Oboe und Klavier, op. 8) nicht nur einen teilweise abgeänderten Klaviersatz, sondern auch viele - von Ibrahim erbetene - "blumige" Verzierungen in der Melodieführung erhielt. Als Ausgangspunkt dienen Klangreihen, das sind mit Klängen versehene Zwölftonreihen, deren Zwölftonreihen selbst zweifach rotieren und dadurch assoziativ an die Fensterrose (Rosette) einer gotischen Kathedrale erinnern. Die Rotation wird in der formalen Anlage der Komposition durchaus hörbar: jeder Satz mündet in seinen Anfang, und auch die Satzfolge schließt sich wie ein Kreis, indem der 5. Satz dem 1. Satz entspricht.

Siehe auch: Besetzung b), i), Formschema dieser Rosette, Schaubild zu einer Rosettenform,
musiktheoretische Notizen





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