Das Zwölftonmelos



Vom Zwölftonmelos spricht man, wenn eine Zwölftonreihe melodisch gestaltet auftritt.

Ein Beispiel dafür wäre der 5. Satz der Rosette zu zwei Stimmen, op. 17, von Johann Sengstschmid, wo man einer im Sinne der Klangreihentechnik mit Dreitongruppen gestalteten Zwölfton-Reihenmelodie begegnet, welche von bewegten Achteln begleitet wird, die aber selbst keine Reihenmelodie ergeben.

Um mehrere Zwölfton-Reihenmelodien, die zur gleichen Zeit erklingen sollen, unter Beachtung der Klangreihenharmonik zu erhalten, gibt es verschiedene Techniken auf der Basis von Vierklanggruppen oder im Bereich der Parallelen Klangreihen.





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