Aufschreibungsformen einer Trope



Innerhalb einer Tropenhälfte ist es bei chromatisch benachbarten Tönen, etwa bei es, e und f, belanglos, in welcher Anordnung die Töne aufeinanderfolgen. Sie besitzen keine festgelegte Richtung und können je nach Gegebenheit steigend, fallend oder beides gemischt: c-cis-d, c-d-cis, d-cis-c etc., notiert werden.

Die beiden Tropenhälften der 40. Trope lassen sich somit folgendermaßen aufschreiben, ohne daß sich ihre Bedeutung ändert:
 
 
1. Hälfte:



b
fis
e
c-cis-d
= b
fis
e
c-d-cis
= b
fis
e
cis-d-c
= b
fis
e
cis-c-d
= b
fis
e
d-c-cis
= b
fis
e
d-cis-c
 
 
 
2. Hälfte:


h
g-gis-a
f
es
= h
g-a-gis
f
es
= h
gis-a-g
f
es
= h
gis-g-a
f
es
= h
a-g-gis
f
es
= h
a-gis-g
f
es
 
 
 
Die 40. Trope ließe sich somit auf 36 (6 x 6) Arten aufschreiben. Einige davon lauten:
 
 

b
fis
e
c-cis-d
h
g-gis-a
f
es
oder:
b
fis
e
c-d-cis
h
a-g-gis
f
es
oder:
b
fis
e
d-c-
cis

h
g-a-gis
f
es
oder:
b
fis
e
c-cis-d
h
a-gis-g
f
es
oder:
b
fis
e
d-cis-c

h
a-gis-g
f
es
 





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