Klangreihe mit Struktur einer Trope



Es gibt Klangreihen, die nach einer Trope strukturiert sind, etwa nach einer abgeleiteten Version der 40. Trope:

                   


 

 
h
g-gis-a
f
es
c-cis-d
b

fis
e

     
 

Darin werden die Töne den einzelnen Klangreihenzeilen so zugeteilt, wie sie sich in den Tropenzeilen finden: Oben stehen in der 1. Tropenzeile die Töne h, c, cis und d; folglich kommen diese auch in die 1. Klangreihenzeile. Analoges gilt für die übrigen Zeilen.
 
 
Zwölftonreihe: gis h f g es a fis cis b c e d  

Klangreihe nach
der Tropenstruktur:
                           
                             
h + c+cis+d:   h h h h h h cis des c c d    
g+gis+a + b: gis gis as g g a a a b b b b  
f + fis:     f f f f fis fis ges ges fis fis    
es + e:         es es dis dis es es e e    
                             
Klangreihenakkord Nr.: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12    


[Anmerkung: Auf dieser Klangreihe beruht der a-Teil (Takt 1 bis 14) des "Vortragsstückes für Violine solo", op. 3, von Johann Sengstschmid
. Die darauffolgenden Klangreihen sind bei der Werkbesprechung wiedergegeben.]

Der Einstieg in dieses Beispiel erfolgt in einer Weise, die Steinbauer mit "Klangreihen-Stauung" bezeichnet hat.
 



Trope:
Klangreihenbildung:



Weiterführende Informationen in Wort und Ton siehe:

Klangreihenmusik (Gesamtüberblick)

Josef Matthias Hauer
Othmar Steinbauer
Johann Sengstschmid

Stichwortverzeichnis
Stichwort Trope
Stichwort Klangreihe
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